Spruch der Woche

Nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidigung und nichts eher als eine Wohltat. - Martin Luther
Spruch der Woche
Nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidigung und nichts eher als eine Wohltat. - Martin Luther

Hausordnung

für das Gemeindehaus St. Vitus

 

Vorwort:

Die Kirchengemeinde St. Vitus, Rupertshofen hat sich ihr Gemeindehaus ge-schaffen, um die Bildung einer lebendigen Gemeinde über die Gottesdienst-gestaltung hinaus verwirklichen zu können.

Das Gemeindehaus bietet die äußeren Voraussetzungen und den Rahmen dafür.

1. Überlassung von Räumen

1.1 Die Räume im Gemeindehaus stehen allen kirchlichen Gemeinschaften unserer Kirchengemeinde St. Vitus zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben und Ausübung ihrer Dienste zur Verfügung. Veranstaltungen anderer örtlicher Vereine bedürfen der vorhergehenden Genehmigung durch den Kirchengemeinderat (bzw. Pfarrer und 2. Vorsitzenden).

1.2 Anträge auf Überlassung der Räume sind beim Pfarramt St. Vitus bzw. 2. Vorsitzenden zu stellen. Die Räume dürfen erst benützt werden, wenn eine Genehmigung erteilt ist. Die Genehmigung kann insbeson-dere bei dringendem Eigenbedarf geändert oder widerrufen werden. Die Entscheidung hierfür trifft der Pfarrer bzw. der 2. Vorsitzende des Kir-chengemeinderates. Ein Ersatzanspruch im Falle des Widerrufs der Genehmigung besteht nicht.

1.3 Bei konkurrierenden Überlassungsanträgen ist nach billigem Ermessen abzuwägen, doch gehen Anträge von kirchlichen Gemeinschaften der Kirchengemeinde St. Vitus anderen Veranstaltungen vor, selbst wenn diese zeitlich vorher angemeldet wurden.

1.4 Der Veranstalter muss eine zuverlässige verantwortliche geschäftsfä-hige Person benennen, die während der ganzen Dauer der Veranstal-tung anwesend sein muss.

1.5 Zusätzliche erforderliche Anmeldungen und Genehmigungen für Veran-staltungen obliegen demjenigen, dem die Räume überlassen werden (Veranstalter).

1.6 Benützer und Besucher unterwerfen sich mit dem Betreten der Räume den Bestimmungen dieser Hausordnung

1.7 Die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes sind einzuhalten.

1.8 Eine Nutzung der Gemeinderäume ausschließlich durch Minderjährige ist grundsätzlich nicht möglich. Eine Nutzung kann jedoch gestattet wer-den, wenn eine geschäftsfähige Person die Aufsichtspflicht wahrnimmt. Bezüglich der Haftung gelten die Bestimmungen Nr. 4.1 – 4.5. Es haftet zusätzlich diejenige Person, die den Schlüssel für die Nutzung zur Ver-fügung stellt.

2. Benutzung

2.1 Die Räume gelten mit der Aushändigung der Schlüssel von der Kirchen-gemeinde St. Vitus als ordnungsgemäß übergeben, wenn nicht der Ver-anstalter etwaige Mängel unverzüglich geltend macht. Die in der Über-lassungsgenehmigung festgelegten Veranstaltungszeiten dürfen nicht überschritten werden.

2.2 Veranstaltungen, bei deren Ausübung Beschädigungen über das nor-male Maß der Abnützung hinaus zu befürchten sind, werden nicht zu-gelassen.

2.3 Das vorhandene Inventar steht den Veranstaltern zur sachgemäßen Be-nützung zur Verfügung.

2.4 Geräte, Ausstattungen und andere zusätzliche Gegenstände haben die Benützer oder Veranstalter selbst auf- und abzubauen und zwar unmit-telbar vor Beginn bzw. nach Beendigung der Veranstaltung. Sämtliche Geräte u.a.m. sind an ihren ursprünglichen Standort zurückzubringen. Insbesondere müssen benütztes Geschirr und Gläser gespült und wie-der eingeordnet werden.

2.5 Vor Verlassen des Gebäudes sind die Beleuchtungskörper und die Speicheröfen auszuschalten, ebenso die Thermostate. Die Räume (Tü-ren und Fenster) sind ordnungsgemäß zu verschließen.

2.6 Die Genehmigung zur Überlassung der Räume und des Inventars kann unter Bedingungen und Auflagen erteilt werden. Die Aushändigung der Schlüssel kann gegen Pfand erfolgen. Die Schlüssel sind spätestens am Tag nach der Veranstaltung zurückzugeben. Die Kirchengemeinde hän-digt an jede kirchliche Organisation einen Schlüssel zur Eingangstüre aus. Folgende kirchliche Gruppierungen erhalten einen Schlüssel: KLJB, Landfrauen, Altengemeinschaft. Der Landfrauenverein ist den kirchlichen Gruppierungen gleichgestellt. Ein Nachfertigen dieses Schlüssels ist untersagt. Bei Verlust des Schlüssels durch Dritte sind die Kosten für den Austausch der Schließanlage zu bezahlen.

2.7 Der Veranstalter ist verpflichtet, im Winter den Zugang zum Gemeinde-haus zu räumen und zu streuen.

3. Ordnungsvorschriften

3.1 Die Anlagen, Einrichtungen und Geräte sind pflegeleicht zu behandeln. Anordnungen des Aufsichts- und Ordnungspersonals sind zu befolgen. Dieses übt das Hausrecht aus.

3.2 Änderungen am Gebäude und an den Einrichtungen (z.B. Aufstellen von Sitzgelegenheiten, besondere Ausschmückung, Änderung der Beleuch-tungseinrichtung usw.) bedürfen der Zustimmung des Pfarrers bzw. des Kirchengemeinderates.

3.3 Werbung und Warenverkauf innerhalb der Räume des Gemeindehau-ses bedürfen grundsätzlich der Zustimmung des Pfarrers bzw. des Kir-chengemeinderates.

3.4 Fundsachen sind bei der Kirchenpflege oder beim Pfarramt abzugeben.

3.5 Die ortpolizeilichen Vorschriften sind zu beachten.

4. Haftung

4.1 Die Kirchengemeinde haftet nicht für den Verlust oder die Beschädigung eingebrachter Sachen und nicht für Personenschäden, die bei Benüt-zung der Räume und ihrer Einrichtungen (einschließlich Außenanlagen, Zufahrten, Parkplätze und Fußgängerwege) entstehen

4.2 Für alle über die übliche Abnützung hinausgehenden Schäden und Ver-luste an Einrichtungen und an Geräten des Gemeindehauses haftet der Verursacher, Daneben haftet gesamtschuldnerisch der, dem die Räume überlassen sind.

4.3 Wird die Kirchengemeinde wegen eines Schadens unmittelbar in An-spruch genommen, so ist der, dem die Räume überlassen worden sind, verpflichtet, die Kirchengemeinde von allen gegen sie geltend gemach-ten Ansprüchen einschließlich aller Prozess- und Nebenkosten in voller Höhe freizustellen.

4.4 Dir Kirchengemeinde ist berechtigt, Schäden auf Kosten des Haftpflichti-gen zu beheben oder beheben zu lassen.

4.5 Die Kirchengemeinde kann den Abschluss einer ausreichenden Haft-pflichtversicherung und eine entsprechende Sicherheitsleistung verlan-gen.

5. Entgelte

5.1 Die Benützung des Gemeindehauses durch kirchliche Gemeinschaften ist kostenfrei. Bei größeren Veranstaltungen kirchlicher Gruppierungen, die unter anderem auch zum Zwecke der Gewinnerzielung für die Ver-einskasse durchgeführt werden, hat der Veranstalter die der Kirchen-gemeinde entstehenden Energiekosten (Strom, Wasser) in voller Höhe zu ersetzen. Bei Veranstaltungen örtlicher Vereine wird eine Gebühr nach Absprache festgesetzt.

5.2 Bei anderen Veranstaltungen (Miete des Gemeindehauses für private Veranstaltungen) werden folgende Beträge pro Benützung erhoben:

EG (großer Saal, kleiner Raum und Küche)

60,00 € ohne Heizung

70,00 € mit Heizung

EG (kleiner Raum mit Küche)

30,00 € ohne Heizung

35,00 € mit Heizung

UG Landjugendraum (vorne und hinten) mit Küche

25,00 € ohne Heizung

33,00 € mit Heizung

5.3 Die Landjugend bzw. Gruppenleitung muss vorher um Erlaubnis gebe-ten werden (Einverständnis). Der Raum wird nur an örtliche Personen (KLJB-Mitglieder usw.) vermietet. Die Gebühr muss im voraus an die Kirchenpflege überwiesen werden. Bei Ausleihen von Tischen und Stüh-len aus dem Gemeindehaus ist folgenden Gebühr zu entrichten:

2,50 € für 1 Tisch mit 6 Stühlen.

5.4 Die benützten Räume, der Flur und die WC´s sind nach der Veranstal-tung vom Benützer zu reinigen.

5.5 Kommt der Veranstalter seinen Verpflichtungen nach Ziffer 2-4 und 5.3 der Hausordnung nicht nach, wird eine zusätzliche Entschädigung nach billigem Ermessen in Rechnung gestellt. Bei Wiederholungen kann die Überlassung der Räume verweigert werden.

6 Inkrafttreten

Diese Hausordnung tritt ab 01. Juli 1996 in Kraft.

Gebührenanpassung 2016

Der Kirchengemeinderat St. Vitus, Rupertshofen

 

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